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Nahaufnahme einer Hanfpflanze

Bioeconomy Deep Dives: Nutzhanf

Entdecken Sie die wirtschaftlichen und ökologischen Möglichkeiten und lesen Sie unsere detaillierte Potenzialanalyse No.1 zu Nutzhanf.

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Nahaufnahme einer Hanfpflanze

Bioeconomy Deep Dives: Nutzhanf

Entdecken Sie die wirtschaftlichen und ökologischen Möglichkeiten und lesen Sie unsere detaillierte Potenzialanalyse No.1 zu Nutzhanf.

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Skalierungshemmnisse auflösen und Innovationslücken überbrückenNutzhanf in der Wertschöpfungskette

Um die Ernährungssicherheit bei gleichzeitiger Deckung des steigenden Bedarfs der Energie -und verarbeitenden Industrie zu gewährleisten, müssen die Produktion durch biologische Systeme erhöht und die Nutzung der Ressourcen effizienter werden. Diese zukünftige Wirtschaft auf Grundlage biobasierter Ressourcen und zirkularen Prozessen wird Bioökonomie genannt. Der Anbau von Nutzhanf ist von großer Bedeutung für die Bioökonomie, da er die nachhaltige und zirkuläre Nutzung von Biomasse fördert. Nutzhanf wächst schnell und alle Pflanzenteile können vielseitig verwendet werden: Der Stängel dient als CO2-speicherndes Baumaterial, die Nüsse liefern wertvolles Öl und Pflanzenprotein für die menschliche und tierische Ernährung. 


Zudem kann Nutzhanf die Fruchtfolge erweitern und bringt daher ackerbauliche Vorteile. Trotz seines enormen Potenzials wird Nutzhanf aufgrund verschiedener Hemmnisse nicht voll ausgeschöpft. Strenge THC-Regulierungen, eingeschränkte Züchtungsaktivitäten und fehlende Investitionen in die Verarbeitungsinfrastruktur behindern die Produktion. Wissensdefizite über die Vorteile der Pflanze halten viele Landwirtinnen und Landwirte von der Produktion ab. Um diese Hürden zu überwinden, hat das RootCamp im Auftrag der Landwirtschaftlichen Rentenbank und des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft eine umfassende Analyse der Wertschöpfungskette von Nutzhanf durchgeführt. Dabei wurden Skalierungshemnisse identifiziert und zentrale Handlungsempfehlungen entwickelt.


Hier geht's zur Presseinformation "Erster "bioeconomy deep dive": Großes Potenzial von Nutzhanf kann durch Innovationen und Skalierung gehoben werden"

Die Stärkung der Bioökonomie durch die Förderung des Anbaus und der Verarbeitung von Nutzhanf ist ein wichtiger Beitrag zur Nachhaltigkeit und damit zur Zukunfts- und Wettbewerbs-fähigkeit nicht nur der Landwirtschaft, sondern der gesamten Wirt-schaft.“ Nikola Steinbock, Sprecherin des Vorstands der Rentenbank.

Foto von Nikola Steinbock, Sprecherin des Vorstands der Rentenbank
Der Nutzhanfanbau in Deutschland sank von 1999 bis 2014 von 4.068 Hektar auf 715 Hektar, stieg dann bis 2024 auf 7.116 ha an.
2019 bestand der Dämmstoffmarkt in Deutschland zu 48 % aus fossilen, 43 % aus mineralischen und 9 % aus nachwachsenden Rohstoffen.
Porträt von Philipp Rittershaus, Prokutist Rootcamp

Durch eine vorausschauende Analyse unter Einbindung aller relevanten Akteure lassen sich Skalierungshemmnisse und Innovationslücken in der Wertschöpfungskette von Nutzhanf gezielt erkennen und adressieren.“ Philipp Rittershaus, Prokurist RootCamp.

Zwei männliche Hanf-Bauern inspizieren die Hanf-Pflanzen in einem Gewächshaus.

Unser Förderangebot für die Agrar- und Ernährungs-wirtschaft

Sie möchten in die stoffliche Verwertung von Nutzhanf investieren oder planen die Weiterverarbeitung von Hanfprodukten? Dann unterstützen wir Sie mit unserem Programm "Agrar- und Ernährungswirtschaft". Investitionen in die Produktion, Weiterarbeitung und Veredelung Nutzhanf werden zu günstigen Konditionen gefördert.

Zum Förderprogramm

Deutsche FassungHier finden Sie die Potentialanalyse "Bioeconomy Deep Dives: Nutzhanf" zum Download